Fitness Yoga

Gastbeitrag: The Yoga Affair – Elvira Häusler – Teil 1

  • 2. April 2018

Was ist Yoga? – Eine Reise zum innersten Sein

„Yoga is the practice of tolerating the consequences of being yourself“ – Bhagavad Gita

Wenn wir beginnen Yoga zu üben, machen wir das oft mit dem Wunsch, körperliche Fitness aufzubauen. Meist ist uns nicht klar, dass diese Praxis unser Leben fernab von der Matte und dem Yogaraum beeinflussen wird. Wie einer meiner Lehrer immer zu sagen pflegt: „Yoga begins off the mat.“

Lange Zeit habe ich das nicht verstanden, denn auch meine Intention war damals, beweglicher zu werden. Ich war mir der Wirkung von Yoga auf den mentalen Bereich nicht bewusst. Aber genau das ist es, was mich am Yoga so fasziniert.

Das Spannende am Yoga ist, dass die Herausforderungen tatsächlich außerhalb der Yoga Shala beginnen. Auf der Matte erhalten wir Übungen und genaue Anweisungen, wie wir die Asanas durchführen sollen. Wir können üben, trainieren und Kraft aufbauen. Schritt für Schritt meistern wir schwierige Asanas.

Yoga ist nicht, was auf der Matte passiert.

Aber draussen im Alltag ist es plötzlich nicht mehr ganz so einfach. Wir werden auf einer ganz anderen Ebene gefordert. Die Aufgabe besteht darin, auch im „wirklichen Leben“, das Erlernte der Yogastunden umzusetzen. Zum Beispiel über unsere Atmung Ruhe in schwierigen Situation zu bewahren. Nicht über zu reagieren, wenn uns eine andere Person reizt oder sich nicht so verhält, wie wir das gerne hätten. Tag für Tag erhalten wir unzählige Möglichkeiten, genau das zu üben: Uns selbst und unser Gegenüber so zu akzeptieren, wie wir sind. Mit allen Facetten.

Es ist schön, dass wir durch das Yoga beweglicher und stärker werden und dass wir mehr Körpergefühl entwickeln. Aber Yoga ist so viel mehr als das und wirkt auf verschiedenen Ebenen weiter. Es fördert die Harmonie und Balance in unserem Leben zwischen unserem Wesen und unserer Umwelt. Es hilft uns, neue Fähigkeiten und Kräfte in uns selbst zu entdecken. Und schlussendlich führt es uns auf unseren ganz persönlichen Lebensweg. Ist das nicht wunderschön?

Ich übe am liebsten früh morgens, schon bevor die Sonne aufgeht. So gehe ich gestärkt und entspannt durch den Tag.

 

Wie auch du zum Morgenyogi wirst, verrate ich dir im 2. Teil meines Gastbeitrages. Bis dahin wünsch ich dir wunderschöne Yogaerfahrungen.

Herzlichst,
Elvira, The Yoga Affair

Fotos: Torsten Maas

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