Fitness Yoga

Gastbeitrag: The Yoga Affair – Elvira Häusler – Teil 2

  • 4. April 2018

Wir gehen in die zweite Runde 🙂 Den ersten Teil dieses Gastbeitrages von The Yoga Affair findest du hier.

 

So klappt es auch bei dir mit dem Yoga am Morgen

Mein Wecker klingelt um 5.37 Uhr. Ich hüpfe ausgeschlafen aus dem Bett, schlüpfe in meine Leggings, schwinge mich auf mein Fahrrad und stehe 25 Minuten später im Yogastudio auf der Matte. Wunschdenken! Denn so perfekt spielt sich das morgendliche Yoga Üben nur in meinem Kopf ab. Die Realität ist, dass ich öfter mit meinem inneren Schweinehund diskutiere, als mir lieb ist.

Denn jeden Morgen für meine Yogapraxis mein gemütliches Bett frühzeitig zu verlassen, ist vor allem eines: gar nicht so einfach! Ich werde oft von Freunden und Bekannten gefragt, wie ich das schaffe und woher ich die Motivation nehme.

Hier sind meine 3 Top Tipps, wie auch du zum Morgenyogi wirst.

n°1: Morgenrituale

Auch nach mehreren Jahren regelmässigen Übens verschwindet der innere Schweinehund, der das frühe Aufstehen so schwer machen kann, nicht plötzlich. Er lauert immer auf und wartet auf meine schwachen Momente. Dagegen hilft nur eines: Routine! Und die schaffe ich mir mit Morgenritualen. Morgenrituale können sehr oft helfen, positiver in den Tag zu starten. Mein Lebenswandel ist berufsbedingt nicht gerade von Routine geprägt, was mir für gewöhnlich Spass macht. Das kann aber hin und wieder auch ganz schön anstrengend sein. Deswegen achte ich sehr auf meine Morgenrituale. So habe ich bereits etwas ganz für mich persönlich gemacht und starte mit mehr Freude in den Tag.

 

n° 2: Ein guter Morgen beginnt am Vorabend

Der gute Yogamorgen beginnt mit der Vorbereitung am Abend davor. Ich lege mir mein Outfit, sowie alles was ich für den nächsten Tag brauche, griffbereit zurecht. Zusätzlich bereite ich das Frühstück vor und meine Tasse für die heiße Zitrone steht schon neben dem Wasserkocher. Ich versuche auch mindestens eine Stunde vor dem Schlafgehen keine elektronischen Geräte mehr zu verwenden, um Abstand vom Tag zu gewinnen. Wissend, dass alles erledigt ist, schlafe ich entspannt ein.

Aber das konsequente, frühe Aufstehen war (und ist) vor allem ein Tapas für mich.

 

n°3: Tapas – Ohne Fleiss kein Preis

Tapas kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Durchhalten und Ausdauer zeigen. Insbesondere dann, wenn es im Leben mal unangenehm oder schwierig wird. Ausdauer lässt ein subtiles inneres Feuer in uns entstehen – das Feuer des „Tapas“. Wann immer man etwas zum Erfolg führen will, benötigt man diese Energie. Tapas verleiht uns Charakter, Rückgrat und Selbst-Disziplin. Für eine Morgenpraxis also unabdingbar.

 

Ich wünsche dir wunderschöne Yogaerfahrungen am Morgen. Ich freue mich, wenn du uns von deinen ganz persönlichen Erfahrungen und Tipps berichtest.

Herzlichst,
Elvira, The Yoga Affair

Fotos: Torsten Maas

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