Fitness Workouts

Medizinball – ein Fitnessgerät, unzählige Übungen

  • 3. Januar 2018

Weiter geht’s. Nach dem ich dir das Resistance Band und das Mini Band vorgestellt habe, möchte ich dir heute ein weiteres meiner Lieblingstrainingsgeräte vorstellen. Nicht ganz so handlich wie die Bänder, aber immer noch ziemlich klein und flexibel einsetzbar. Ich gebe zu, das Gewicht lässt sich noch nicht verstellen, aber trotzdem ist der Medizinball ein echtes Multitool.

Egal ob Übungen für die Beine, die Arme oder den Rumpf – der Medizinball setzt allen Grundübungen noch einen drauf. Bevor du aber den Medizinball in deine Übungen integrierst, würde ich dir empfehlen, die Übung „trocken“ auszuführen. Mit „trocken“ meine ich, dass du die Übung zuerst ohne zusätzliches Gewicht ausführst, damit du dir die korrekte Übungsausführung angewöhnen kannst. Sobald die sitzt, kannst du loslegen.

Einer von vielen. Den Medizinball gibt es in allen Formen und Farben. Besser gesagt in verschiedenen Grössen, mit verschiedenen Gewichten und aus unterschiedlichen Materialien. Was aber viel wichtiger ist, alles der eigentliche Medizinball, ist deine Übungsausführung mit dem Ball.

Vergiss nie: Qualität vor Quantität.

Das gilt sowohl für die Anzahl Wiederholungen, wie auch für das Gewicht des Medizinballs. Die korrekte Übungsausführung hat immer Priorität (Dein Körper wird es dir irgendwann danken!).

Die Übungen mit dem Medizinball kannst du in die gleichen Workouts integrieren, die ich dir mit den Resistenzbändern gezeigt haben. Du kannst dir pro Übung eine Anzahl Wiederholung aussuchen. Achte dabei darauf, dass dich diese Wiederholungszahl herausfordert aber nicht überfordert. Sprich es ist anstrengend aber du kannst bis und mit der letzten Wiederholung eine korrekte Ausführung machen. Oder du kannst dir eine Trainingszeit (zum Beispiel 45 Sekunden) und eine Pausenzeit (zum Beispiel 15 Sekunden) festlegen. Achte dabei darauf, dass deine Pausenzeit kürzer ist als deine Trainingszeit und du dich nicht vollständig erholen kannst.

Übungsinspiration gefällig?

 

Ich habe dir in einem kurzen Video ein paar Übungen zusammengefasst. Hauptsächlich sind es Kräftigungsübungen für die Arme und den Rumpf. Der Medizinball lässt sich aber auch gut als zusätzliches Gewicht bei Kniebeugen oder Ausfallschritten verwenden. Entweder hältst du ihn vor der Brust oder mit ausgestreckten Armen oberhalb des Kopfes. Wenn du einen Medizinball mit Griffen hast, kannst du auch ohne weiteres Swings ausführen.

Du siehst, deinen Workouts sind keine Grenzen gesetzt.

4 Wände, 5 Dinge

Grundsätzlich würde ich sagen, dass du für Workouts in den eigenen 4 Wänden, 5 Dinge brauchst:

  1. Eine Matte
  2. Eine Plyo Box
  3. Ein Springseil
  4. Und einen Medizinball

 

Meine Empfehlung an dich – kauf dir einen Medizinball 🙂

Facebooktwitterpinterest
Leave a Reply