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5 Tipps für intuitives Essen

  • 8. November 2018

Laut Definition bedeutet Intuitive Eating folgendes: Intuitive Eating is an approach developed to help people heal from the side effects of chronic dieting.  People who repeatedly diet often experience a “diet backlash” – increased rigidity regarding good and bad foods, restriction leading to increased binging, reduction in trust of self with food, feelings about not “deserving” food, social withdrawal, and shortened duration of dieting episodes. (Quelle: https://benourished.org/intuitive-eating/)

Kurzgesagt, es geht darum ein “normaleres” (was auch immer das heissen mag 🙂) Verhältnis zum Essen zu bekommen.  Für mich bedeutetet es – alles ist erlaubt. Es gibt nicht gute und böse Lebensmittel, jede Mahlzeit darf genossen werden, es ist keine Steinigung (anschliessendes Abstramplen der Kalorien) nötig und  ich habe gelernt, auf meinen Hunger und mein Sättigungsgefühl zu hören – meistens zumindest! 😂

 

  1. Mach Schluss mit Diäten
    Schmeiss alle Diätbücher und Zeitschriften, die dir versprechen XY Kilos/Zentimeter in XY Wochen zu verlieren, in hohem Bogen aus dem Fenster. Brauchen wir nicht. Wirklich nicht!
  2. Respektiere deinen Hunger
    Vertrau deinem Körper. Er ist vorprogrammiert ein Hungergefühl zu signalisieren, wenn er neue Energie benötigt. Hör auf ihn! Versuch das Essen nicht hinauszuzögern – es wird ein unkontrollierbares Schlachtfeld. Du wirst ausser Rand und Band sein – glaub mir. Iss einfach wenn du Hunger hast!
  3. Mach deinen Frieden mit allen Lebensmitteln
    Weiss du wie lange ich mir eingeredete habe, dass ich kein Risotto mag, dass er mir schlecht im Bauch liegt und ich ihn einfach nicht vertrage? Pasta hab ich erst wieder angefangen zu essen, als ich mit Ronny zusammengezogen bin und lass mich erst gar nicht von Fondue anfangen. Bis vor 10 Tagen hatte ich das Gefühl, ich hätte Fondue gar nicht gern. Denkste! Weisst du eigentlich, wie köstlich das ist!? Erteile dir die Erlaubnis, alles zu essen! Vertrau mir – deine unkontrollierbaren Gelüste werden sich in Luft auflösen. Ohne ein Verbot werden sie langweilig und uninteressant.
  4. Respektiere es, wenn du “voll” bist
    Ich hatte immer das Gefühl, noch fertig essen zu müssen. Ich meine, was wenn es die nächsten 5 Stunden nichts zu Essen gibt!? Ganz ehrlich, wann trat dieses Szenario das letzte Mal wirklich ein? Wir sind höchstens 5 Minuten von der nächsten Futterstation entfernt. Bei mir sind es vielleicht knapp 10 Meter von meinem Arbeitsplatz zu meinem Kühlschrank. Einige müssen nur die Schreibtischschublade öffnen und sind verpflegt. Wovor haben wir Angst? Hör auf zu essen wenn du satt bist und fange wieder damit an, wenn du hungrig bist.
  5. Schenke deinen Gefühlen Beachtung 
    Ganz ehrlich. Wie oft isst du, um irgendein Gefühl zu unterdrücken, auszufüllen, oder zu befriedigen? Überforderung, alleine sein, Langeweile – für keinen dieser Gemütszustände ist Essen die Lösung! Frag dich – was ist wirklich die Lösung?

 

Hoffentlich konnte dir helfen! Falls noch offene Fragen sind, schreib sie mir gerne in die Kommentare. Ich versuche sie natürlich möglichst alle zu beantworten!

♡-X

 


Mir läuft glatt das Wasser im Mund zusammen, wenn ich diese Nachos anschaue 😋 Ich glaub, ich weiss was wir am Wochenende essen! 😀

 

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1 Comment
  • Tiziana

    Danke, ich muss das einfach immer wieder hören. Du hast das kurz und interessant in Worte gefasst. Sehr toller Blogpost!

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